Zwischen den Bäumen funkelt das Licht

Mein neuer Roman ist da!

Es gibt großartige Neuigkeiten: Seit 15.6.2024 ist mein neuer Roman im Handel, zunächst als Ebook bei Amazon sowie als Taschenbuch. Intensive Monate liegen hinter mir: Natürlich musste ich das Buch schreiben - und dann folgten Lektorat, Korrektorat, Coverdesign, Aufbereitung der Druckdateien, Ebook-Konvertierung. Ich habe nochmals viel gelernt.

 

Aber nun zum Inhalt! Worum geht es?

  • Alexandras Schwester ist verschwunden - seit einem Familienstreit vor über zwanzig Jahren
  • eine unerwartete Erbschaft rührt an verdrängte Kindheitstraumata
  • Sicherheit gerät ins Wanken: Alexandras Ehe kriselt
  • Reise in die Vergangenheit: Suche nach der verlorenen Schwester
  • unerwartete Unterstützung: alte und neue Freunde geben Hoffnung
  • idyllischer Schauplatz: Bayerischer Wald
  • Selbstliebe, wahre Freundschaft und innere Stärke  

Eine Frau sucht ihre Schwester und findet sich selbst

Alexandras Leben scheint perfekt: Sie ist glücklich mit ihrem Mann Daniel, der gemeinsamen Firma und ihrem wild blühenden Garten als Wohlfühlort. Da bringt ein Brief vom Nachlassgericht alles durcheinander. Ihr Vater, mit dem sie längst gebrochen hat, ist gestorben und sie erbt den elterlichen Hof im Bayerischen Wald – zusammen mit ihrer Schwester Melanie. Doch die ist seit über zwanzig Jahren verschwunden. Schmerzhafte Erinnerungen brechen auf, von denen Alexandra bisher nicht einmal Daniel erzählt hat. Gleichzeitig entdeckt sie, dass er fremdgeht. Verletzt und wütend fährt sie an den Ort ihrer Kindheit und folgt der Spur ihrer Familiengeheimnisse. Es wird eine Reise zu sich selbst. Und dann ist da noch Max, der sie ohne große Worte unterstützt … 

 

Ein hoffnungsvoller Roman über eine Frau, die sich beherzt ihrer Vergangenheit zuwendet und dabei lernt, auf die Stimme ihrer Seele zu hören.

Zitate

Bittersüße Erinnerungen

"... ich dachte an die vielen Male, die ich hier auf dem Heimweg von der Schule entlanggelaufen war. Der Weg wand sich zwischen sommerlichen Feldern hindurch. Auf der linken Seite wuchs Weizen, rechts trocknete Heu auf einer Wiese. An den Rändern wuchsen Kornblumen und roter Mohn. Überall summte und zirpte es. Es duftete nach Getreide, Heu und Erde. Ich liebte diesen Duft und ich liebte diesen Ort, trotz allem, was geschehen war. Wie hatte ich das jahrelang vergessen können? Ich hatte es vergessen müssen, um weiterzuleben. Vielleicht musste ich mich jetzt aus dem gleichen Grund erinnern."

 

Unerwartete Erbschaft

"Mit zitternden Fingern holte ich meinen Schlüsselbund heraus. "Mal sehen, ob er noch passt", sagte ich. Das tat er. Zwei Umdrehungen und ich war drin – im Haus und mitten in meinen Erinnerungen. Es roch noch genauso wie damals: nach einer Mischung aus Heustaub, alten Jutesäcken, Gummistiefeln und einem Hauch von Bohnenkraut. Von allen Gerüchen und Düften, die im Lauf der Jahre durch die Räume gezogen waren, hatte sich das Haus ausgerechnet diese ausgesucht und für immer konserviert. Daran änderte auch der neue Anstrich nichts, ebenso wenig wie an dem schummrigen Licht in der Diele."

 

Melanies Zimmer

"Wann immer ich an meine Schwester dachte, sah ich sie konzentriert über die Arbeitsplatte gebeugt, mit ernster Miene oder leise lächelnd, vor sich eine Zeichnung, Skizzenpapier oder eine Handarbeit. Der Tisch, die Regale, jede freie Fläche im Raum war stets bedeckt gewesen von den Materialien und Werkzeugen, mit denen Melanie gern arbeitete. Die Regale waren noch immer voll davon: Zeichenstifte, Pinsel, Farbtuben. Stoffreste, Wolle, Klebstoff, Scheren und Messer. Auffällig geformte und blank polierte Äste, manche davon bemalt. Steine, Federn, sogar Knochen. Dazu Lederflecke, Sisalschnur und Glasperlen. Zangen, Messer und Geräte, von denen ich nicht wusste, wozu sie gut waren. Nur die Arbeitsfläche war leer bis auf ein Stück grob gewebten Stoff und die Staubschicht, die sich auch hier über alles gelegt hatte."

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